NEUERSCHEINUNG - - - NEUERSCHEINUNG - - - NEUERSCHEINUNG - - - NEUERSCHEINUNG

 

Neue Schriftenreihe
der Arbeitsgemeinschaft
Neues Handbuch der Briefmarkenkunde e.V.

Band 54

Die Postdienste im Deutschen Reich 1933 bis 1945

von Paul-J. Hueske
DIN A 5, 270 Seiten,
300 Abbildungen davon 280 in Farbe
25 €, Mitgliederpreis 20 €, zuzüglich Versandkosten
Bezugsquelle: ArGe NHB, Postfach 1951, 59479 Soest
Wer sich mit der Zeit des Deutschen Reiches 1933 bis 1945 in postgeschichtlicher Hinsicht auseinandersetzt, wird schnell feststellen, dass es dort wesentlich mehr als nur Briefmarken und einer Flut von Sonderstempeln gibt.
Die Hälfte seiner nunmehr fast 60jährigen Sammlerleidenschaft hat der bekannte Soester Philatelist Paul-Jürgen Hueske einem Spezialgebiet gewidmet. In vielen seiner Fachaufsätze, Vorträge und Büchern kommen seine Forschungsergebnisse und seine Kompetenz für ein Sammelgebiet zum Ausdruck: Das Deutsche Reich 1933 bis 1945. Ausgestattet mit den entsprechenden Amtsblättern und Verfügungen, Stempeln und Belegen aller Art hat er diesen Zeitraum erforscht und seine Ergebnisse der Sammlerschaft uneigennützig zur Verfügung gestellt.
In dem Buch werden unten anderem die Freimachung von Sendungen, die Sendungsarten und Versendungsformen dargestellt. Herausgestellt werden auch die Inlandsgebühren unter besonderer Berücksichtigung der verschiedenen Gebiete. (z. B. Saarland, Memelgebiet, Danzig, Österreich) Von Interesse sind auch die Gebühren für das Europäische Ausland. Das Buch informiert über Postscheck- und Sparkassendienste. Im Bereich der Kommunikationstechnik gab es wesentliche Fortschritte, die auch ihre Anwendung im Postdienst fanden. Das alles und mehr beweist seine Berechtigung und Bedeutung für die Herausgabe dieser Schrift.
Paul-J. Hueske hat der philatelistischen Öffentlichkeit schon viele wichtige Forschungsergebnisse aus seinem Spezialgebiet vorgelegt. Als Mitglied hat er für INFLA Berlin – Verein der Deutschlandsammler – vier Werke in der bekannten Schriftenreihe „INFLA Bücherei“ veröffentlicht. Sie befassen sich mit Themen wie „Gebühren im Deutschen Reich 1933 bis 1945“, dem „Paketdienst im Deutschen Reich 1933 bis 1945“, „Die Nachgebühren im Deutschen Reich 1906 bis 1945“ und „Der Bildtelegraphendienst im Deutschen Reich 1927 bis 1944.“
Als es jedoch um Stempel ging, schuf der auch der Poststempelgilde angehörende Paul-Jürgen Hueske zwei Forschungsarbeiten für die Neue Schriftenreihe der Poststempelgilde. Es sind der Band 158 „Fahrbare Postämter 1934 bis 1945“ und der Band 169 „Berliner Stadtrohrpost von 1933 bis 1945“. Über Kopfsteher bei den deutschen Maschinen-Serienstempeln bis 1945 ließ er sich zusammen mit Lothar Smektala im Band 168 aus.
Das Buch bietet selbst erfahrenen Sammlern vieles Neues. Es soll aber auch anregen, neugierig zu machen und den Blick für postgeschichtliche Zusammenhänge zu stärken.

Paul-Jürgen Hueske hat als erster Autor in allen drei Schriftenreihen des philatelistischen Bücherringes publiziert. Der Bücherring besteht aus der Arbeitsgemeinschaft Neues Handbuch der Briefmarkenkunde, INFLA Berlin und der Poststempelgilde.


zurück zur Hauptseite